Rendez-vous der OBS

Written by Florian Schmid on Donnerstag, 11 Oktober 2012. Posted in Cruise 2012

11. Oktober 2012

Wayne erklärt Kasra, Erik und Henning die Funktionsweise des französischen OBS Gerätes.

Seit am Montag drei französische OBS Spezialisten mit Ihren neun Geräten an Bord gekommen sind, ist es noch bunter auf dem Arbeitsdeck geworden. Während das deutsche OBS-Team das Helikopterdeck und den Hangar der Marion Dufresne in Beschlag genommen hat, haben sich die französischen Kollegen auf dem Hauptdeck eingerichtet.

Angetrieben durch eine gute Portion Neugier und das Interesse an den fremden OBS Geräten, wurde gestern ein gemeinsames Rendezvous und aller OBS-Spezialisten hier an Bord arrangiert, bei dem jede Gruppe ihre Geräte und deren Funktionsprinzipien vorstellen durfte.

Während die deutschen Geräte („LOBSTER") ihrem Namen entsprechend sehr an Krebse erinnern, fällt einem bei der Betrachtung der französischen Geräte die Analogie zu einem Mars-Roboter ein, welcher bald die Tiefen des Indischen Ozeans erforschen wird. Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Systemen ist, dass bei den französischen Geräten nach der Ankunft am Meeresboden das Seismometer vom Rest des OBS getrennt wird und dann nur noch durch ein Kabel verbunden ist. Ob dieser Unterschied, einer festen Kopplung oder Entkopplung vom Rest des Geräts, einen Einfluss auf die Qualität der aufgezeichneten Daten hat, wird heiß diskutiert unter den Seismologen an Bord. Umso mehr gespannt sind wir auf das Einholen der Geräte im nächsten Jahr, wo wir vielleicht mehr erfahren werden üer die Stärken und Schwächen des einen oder anderen Gerätetyps...

Ein deutsches „Lobster“-OBS (orange) leistet einem französischen OBS Gesellschaft, bevor es in den Tiefen des Indischen Ozeans verschwindet.

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Florian Schmid

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Graduate student

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